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Vereinshütte
Die Vereinshütte der SG Walhalla
SGW-Hütte am Pröller bei St. Englmar
SGW-Hütte am Pröller bei St. Englmar
Im Jahr 2004 konnte das 50-jährige Hüttenjubiläum gefeiert werden..

Für Skifahrer ideal gelegen in Ahornwies am Pröller (im Bayerischen Wald in der Nähe von St. Englmar), bietet die Skihütte für ca. 20 Personen Platz.

Vergabe nur an Vereinsmitglieder nach vorheriger Terminanmeldung beim Hüttenwart Jürgen Haselbeck, Telefon 0941 647707 oder 0172 9112209.

Insbesondere während der Woche sind viele Termine auf der Hütte frei.

Daher nicht verzagen, immer wieder nachfragen!

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  • Pröller Impressionen!!!

    Pröller Impressionen!!!

    Winter 2008

    Winter 2008

    Winter 2008

    Winter 2008

    Winter 2008

    Winter 2008


    Die Hüttengeschichte
    Der Ursprung

    In den Jahren 1948 bis 1949 ließ Anton Hirschvogel, ein Privatier aus der Region Straubing, im Bayerischen Wald auf dem Berg „Pröller“ nahe der Ahornwiese eine Hütte mit Dachgeschoß erbauen. Diese Hütte bekam dann den Namen des Besitzers und hieß viele Jahre deshalb „Hirschvogel-Hütte“. Das Gebiet in der Umgebung von Sankt Englmar, Grün oder Klinglbach war damals nur wenigen Touristen und Skifahrern bekannt, kaum verkehrstechnisch erschlossen.
    Für Wintersportler oder Sommerfrischler war es schon ein kleines Abenteuer in dieser Gegend seine wenige freie Zeit zu verbringen. Durch den aufkommenden Tourismus in den 1950er Jahren kamen immer mehr Urlauber in den Bayerischen Wald und auch zum Pröller. Reisebusse aus den größeren Städten wie Deggendorf, Straubing oder Regensburg beförderten die Skifahrer und Wanderer bis zum Gutshof in Klinglbach („Rose-Wirt“) oder nach Sankt Englmar, das in den 1950er Jahren noch ein verschlafenes Bayerwalddorf war. Übernachtungsmöglichkeiten gab es in nicht ausreichender Zahl. Die ersten Skifahrer der Turngemeinde Walhalla Regensburg übernachteten in einem ehemaligen Schweinestall im Gut Klinglbach.

    „Walhallerer“ aus Regensburg kaufen die Hütte

    Die Mitglieder der neu gegründeten Ski-Abteilung der Turngemeinde Walhalla wollten endlich eine eigene Unterkunft am Pröller haben, da die damals noch lange Fahrzeit auf den noch nicht ausgebauten Straßen zum Pröller und zurück nach Regensburg nicht mehr hinzunehmen war. So entschloss sich der Verein, die „Hirschvogel-Hütte“, die von seinem Besitzer zum Verkauf angeboten wurde, zu erwerben. Für 7.500,00 Deutsche Mark (DM) wurde die Hütte (inklusive Inventar) dann im Dezember des Jahres 1954 gekauft. Erster von der Generalversammlung gewählter Hüttenwart der Turngemeinde Walhalla war Hans Platzer.

    Die Turngemeinde Walhalla hatte für den Kauf der Ski-Hütte zu wenige flüssige Finanzmittel zur Verfügung. Durch Bank-Kredite wollte man sich aber nicht verschulden. Also versuchten die Verantwortlichen im Verein das notwendige Geld bei den eigenen Mitgliedern, die in den Nachkriegsjahren fast alle selbst finanzielle Sorgen hatten, zu „leihen“. Dies geschah durch den Verkauf von „Hütten-Anteilscheinen“ in einem Wert zwischen 20,00 und 100,00 DM. Als Gegenleistung für den bezahlten Betrag für die Anteilscheine konnten die Mitglieder („Sponsoren“) die Ski-Hütte dann nutzen („abwohnen“).
    Die „Hischvogel-Hütte“ hatte fortan den Namen „Walhalla-Ski-Hütte“.

    Die Sparsamkeit der noch amtierenden Kriegsgeneration im Vereinsvorstand und das Fehlen weiterer finanzieller Mittel verhinderte es, dass auch das um die Hütte angrenzende Grundstück bald dazugekauft wurde, um sich Wege- und Wasserrechte zu sichern. Von einer (armen) Bäuerin in der Hüttennachbarschaft war das Grundstück zu einem doch - aus heutiger Sicht - günstigen Preis angeboten worden. Die Bäuerin wollte sich von dem gesamten Geld eine Kuh kaufen. Aber der Verein aus Regensburg hatte das Geld eben nicht und so war es nur über ein Erbpachtrecht für das Grundstück möglich, die Hütte zu betreiben.

    Karge Ausstattung, „andere“ Bedingungen

    Im großen Schlafraum der Walhalla-Ski-Hütte im Dachgeschoß gab es Etagenbetten und nur Wolldecken (Restbestände vom Militär). Mit einem kleinen „Kanonen-Ofen“ wurde in der kalten Jahreszeit mit Holz geheizt (Kohlen waren zu teuer). Die in den oberen Etagen aufwachenden Gäste stießen schon mal mit dem Kopf in die Deckenverkleidung, wenn sie sich aufrichten wollten. Elektrische Leitungen hatte man in der Anfangszeit ebenfalls noch nicht in der Hütte. Petroleumlampen waren die Lichtquellen. Taschenlampen mitzuführen, war Pflicht. In einer kleinen Küche wurde auf einem alten Küchenherd gekocht. Im Aufenthaltsraum stand ebenfalls ein „Kanonen-Ofen“, der auch als „Trockner“ für die nassen Kleider genutzt wurde. Anoraks, Skihosen, Kniestrümpfe, Socken und Woll-Pulli’s und die übrige Sportkleidung waren damals noch nicht „wasserabweisend“ und auch nicht „schnell trocknend“. Manchmal war da im Aufenthaltsraum schon ein „komischer Duft“ feststellbar. Das benötigte Wasser zum Kochen und Waschen gab es im Sommer und Herbst aus dem hölzernen Brunnen(trog). Im Winter musste man den Schnee schmelzen. Die Suche nach sauberem Schnee war dabei nicht immer einfach. Für das „größere Geschäft“ gab es abseits der Hütte ein Toiletten-Häusl. Im Winter, bei den niedrigen Temperaturen, hielt man sich im „Häus’l“ zwangsläufig nicht sehr lange auf. Auch der nächtliche Gang der weiblichen Hütten-Besucherinnen zum „Häus’l“ war meistens nicht alleine.

    In den 1950er-Jahren war unsere Gesellschaft ja auch mit viel weniger Komfort zufrieden. Mit einem Auto kam man gar nicht in Hüttennähe. Ein nicht geteerter Forstweg, den auch die Bauern, Waldarbeiter und die Pröllerbesucher bis Ende der 1970er-Jahre nutzten, führte von Klinglbach über die Ahornwies, die Hinterwies zum Pröller-Nordhang. Früher mussten also Verpflegung, Getränke, Kleidung, Ski u.a.m. von Klinglbach oder über den „Kirchenweg“ von Sankt Englmar im Rucksack, in Taschen oder auf einem Schlitten zur Hütte gebracht werden. Wenn man viel Glück hatte, traf man beim Rose-Wirt in Klinglbach einen Pröller-Bauern, der schon einen Traktor oder UNIMOG hatte, und die Person bzw. das Gepäck mitnahm. Ansonsten war der Aufstieg von etwa 45 Minuten in Angriff zu nehmen (je nach Beschaffenheit des Waldweges und Konstitution des Wanderers oder Skifahrers). Man beschränkte sich deshalb von vorneherein auf das Notwendigste. Eier, Milch, Brot, später auch Bier und Limonaden („Kracherl“) konnte man bald bei den Bauern (aber nicht bei jedem) oder bei der „Maria“ (Maria Wittmann, heute Gasthof Hinterwies) einkaufen. Schwammerl gab es im Sommer genug, Touristen nur wenige. Heute ist es fast umgekehrt. Im gesamten Bayerischen Wald, der damals eine sehr arme Gegend war, konnte man noch einen billigen, ruhigen und erholsamen Urlaub verbringen. Die einsetzenden Tourismusströme aus dem Norden Deutschlands und den nahen bayerischen Klein- und Großstädten brachten - neben den positiven - auch eine Menge negativer Auswirkungen für den Fremdenverkehr im Pröllergebiet, was sich insbesondere in den Preisen niederschlug.

    Instandhaltung stets notwendig

    Mit dem Besitz eines Feriendomizils für die Mitglieder der Turngemeinde Walhalla und ihre Freunde, Bekannten, Verwandten und Kollegen hatte der Verein nicht immer nur Freude. Die „Hütt’n“ musste natürlich ständig in Schuss gehalten werden und deshalb waren fast jedes Jahr Renovierungs- oder Neubaumaßnahmen erforderlich. Als eine der ersten Neubauten gab es die betonierte Terrasse mit einem Kellerunterbau für einen Öltank, deren Errichtung der damalige Hüttenwart, Willi Zapf sen., im Jahre 1961 einleitete.

    Wassermangel immer ein Problem

    Die Versorgung mit Trink- und Nutz-Wasser war für die Bauerhöfe auf dem Pröller und die Privathütten schon immer ein Problem. Wasserquellen oder Brunnen versiegten oder verschwanden in den Sommermonaten im Waldboden. Unter der Leitung von Hüttenwart Andreas („Anderl“) Hiermann wurde, nach Absprache mit den Wasserrechtlern vom Pröller, in ca. 300 Meter Entfernung von der Hütte, in der Ski-Abfahrt eine Quelle neu gefasst und eine Wasserrohrleitung zur Hütte gelegt. Zu dem notwendigen Arbeitsdienst mit Pickel, Schaufel und Spaten kamen im Jahre 1972 aus fast allen Abteilungen der TG Walhalla Helferinnen und Helfer, die den Kampf mit dem felsigen Gelände aufnahmen. Eine brutale Schinderei, eine „Sauarbeit“! Im Wald hallten die Flüche der Tiefbauarbeiter der TGW, wenn einer bei den Grabungsarbeiten wieder auf ein Steinchen schlug, das sich dann aber als ein größerer Felsen „entfaltete“. Dieser Wasserleitungsgraben wurde damals ohne maschinelle Hilfe ausgehoben und wieder verfüllt.

    Endlich Grundstückskauf

    Um mehr Rechte und Möglichkeiten zu haben, wollte man natürlich auch das Grundstück besitzen. Beim Kauf der Hütte war nur ein schmaler Streifen Grund um die Hütte dabei. Nach langen und teilweise schwierigen Verhandlungen wurde am 14.09.1973 der Kaufvertrag für das Grundstück, mit Wasser-, Wege- und Zufahrtsrecht, vom TGW-Vorstand, Rudolf Gründl sen., und vom Kassier, Heinrich Steger, unterzeichnet. Das Grundstück umfasste 871 Quadratmeter und kostete 9.581,00 DM. Die eine Kuh hätte vor Jahren viel weniger gekostet!
    Die Sportgemeinschaft Walhalla besitzt nun auf dem Pröller mit der Hausnummer „Ahornwies 6“ eine Ski-Hütte und ein dazugehöriges Grundstück von insgesamt 969 Quadratmeter.

    Erste Seniorenfahrt der TGW zur Hütte im Jahre 1978

    Von 1975 bis 1979 hatte Hubert Bauer das Amt des Hüttenwartes inne. In seiner Amtszeit bekam die Walhalla-Ski-Hütte einen neuen Außenanstrich, Maler- und Tapeziererarbeiten u.a.m. wurden erledigt und eine neue Sitzgruppe wurde im Freien aufgestellt. Im Jahre des 75.Vereinsjubiläums der Turngemeinde Walhalla wurde am 17.09.1978 die erste Seniorenfahrt des Vereins zur Walhalla-Hütte durchgeführt.

    Aus- und Umbau der Hütte - Initiator Robert Stock

    Robert Stock war der Nachfolger von Hubert Bauer als Hüttenwart im Jahre 1979. Im selben Jahr wurde das Dach der Hütte erneuert. Die Walhalla-Hütte wurde immer mehr frequentiert. Erhebliche Verschleißerscheinungen an und in der Hütte waren nicht mehr zu übersehen. Die Beseitigung der Schäden war zwingend erforderlich. Freiwillige Arbeiter (überwiegend Mitglieder) erneuerten dann 1980 den Fußboden im Aufenthaltsraum, im Eingangsbereich und in der alten kleinen Küche. Auch Stützbalken an der Südseite der Hütte wurden angebracht. 1981 bis 1983 wurde der Treppenaufgang zu den Schlafräumen, der kleine Schlafraum, die Küche und der Eingangsbereich renoviert. Die 2 großen Tische im Aufenthaltsraum bekamen neue Tischplatten.

    Wassernotstand herrschte mal wieder im Jahre 1984 auf dem Pröller. Eine neue Quelle musste deshalb gesucht und gefasst werden. Man hatte auch schon geplant, eine Wasserleitung in die Walhalla-Hütte zu verlegen. 1985 wurden Tische und Bänke vor der Hütte erneuert.

    Im Jahre 1985 entschied sich Hüttenwart Robert Stock mit seinem Team, Pläne für einen Umbau der Ski-Hütte der Vorstandschaft der TG Walhalla vorzulegen. Nach Prüfung der finanziellen Lage und nach Zustimmung des Vereins nahm man die größte Baumaßnahme an der Ski-Hütte seit 1949 in Angriff. Einige Probleme bereiteten zuerst die bürokratischen Erfordernisse, von der Genehmigung des Planes durch die Behörden, bis zu den Unterschriften der benachbarten Bauern und Grundstückseigentümer. Nachdem Robert Stock - nur mit viel Verhandlungsgeschick - es dann geschafft hatte, die erforderlichen Genehmigungen in Händen zu halten, ging es 1987 auf der „Großbaustelle Walhalla-Hütte“ in den schneefreien Monaten ordentlich zur Sache. Alle Abteilungen des Vereins hatten ihre Bauarbeiterinnen und Bauarbeiter zum Hüttenbau abgestellt. So wurde in den Jahren 1987 und 1988 die vorhandene Terrasse überbaut und in den darauf erstellten Anbau dann 2 Duschen, 2 WC und eine neue Küche mit Wasserversorgung eingerichtet. Aus der alten Küche wurde ein Garderobenraum bzw. Zugang zu den sanitären Einrichtungen. Den Ölofen im Aufenthaltsraum schloss man an einer Steigleitung aus dem Tanklager unter der Terrasse im Keller an. Der Aufenthaltsraum bekam neue Fenster, die Außenwände eine Isolierung. An den Innenwänden wurden Holzspanplatten angebracht. Der Eingangsbereich konnte durch das Aufbringen von Schweißbahnen und dem nachfolgenden Verfliesen mit Granitplatten dauerhaft saniert werden. Durch die bessere Wärmedämmung sparte man beim Ölverbrauch gleich 600 Liter. Bis auf die Dachstuhlverlängerung für den Terrassenüberbau wurden fast alle Arbeiten durch Eigenleistung der Vereinsmitglieder in 2.217 freiwilligen Arbeitsstunden erledigt. Dies war eine riesige Leistung der freiwilligen Arbeiterinnen und Arbeiter, die ja zu ihrer Arbeit an der Ski-Hütte auch noch in den Bayerischen Wald selbst fahren mussten.

    Auch in den folgenden Jahren waren auf der Hütte keine längeren Arbeitspausen. Von 1990 bis 1993 wurden der Bodenbelag im Schlafraum erneuert, neue Matratzen und ein neuer Ölofen angeschafft, der Kamin erneuert, der Stromanschluss in die Erde verlegt und eine neue Stromsteigleitung installiert.

    40 Jahre Ski-Hütte anno 1994

    Das 40-jährige Jubiläum der Walhalla-Hütte und der Ski-Abteilung der TG Walhalla wurde mit einem zweitägigen Fest auf dem Pröller am 16. und 17. Juli 1994 mit einer Seniorenfahrt und einer Waldlermesse gefeiert.

    Die Ski-Hütte wurde nach den Umbaumaßnahmen noch mehr besucht. Hüttenwart Stock musste aber feststellen, dass es einige Hüttengäste mit der Sauberkeit in und um die Hütte nicht so genau nahmen, so dass immer wieder Schäden an der Hütte und dem Inventar entstanden.

    1996 stellte sich Hüttenwart Robert Stock nicht mehr zur Wahl. Er und seine Ehefrau Rita waren in ihrer 17- jährigen Tätigkeit als Hüttenwartspaar, mit einem bewährten Helferteam (u.a. Willi Binder, Hans Sattler, Dieter Wiesinger, Adolf Frimberger, Helmut Lex), entscheidend für den Erhalt und Fortbestand der Walhalla-Ski-Hütte verantwortlich und hatten daraus im Laufe der Zeit ein „Goldstück“ (wie es der damalige TGW-Vorstand Herbert Kain nannte) gemacht, das es zu hegen galt und gilt.

    1996, im Jahr der Fusionierung, wird Willi Zapf Hüttenwart der SG Walhalla

    Als Nachfolger von Robert Stock übernahm die verantwortungsvolle Aufgabe des Hüttenwartes dann Wilhelm Zapf jun. (sein Vater war schon Hüttenwart). Ihm zur Seite stand seine Frau Juliane.
    Am 29.März 1996 war die Verschmelzung („Fusionierung“) der beiden Traditionsvereine Spielvereinigung Walhalla und Turngemeinde Walhalla zur Sportgemeinschaft (SG) Walhalla.

    1996 gab es ca. 500 Übernachtungen auf der Hütte. Seit Mai 1997 ist in der Hütte auch ein Telefon installiert. Im Jahre 1998 wurde das Hüttendach repariert. Von den 52 Wochenendterminen für die Hütte waren im Jahre 2001 an die Abteilungen des neuen Vereins, der Sportgemeinschaft Walhalla (SGW), 17 Wochenendtermine vergeben. Je an einem Wochenende war die Seniorenfahrt und eine Vereinsausschusssitzung, an 2 Wochenenden war „Arbeitsdienst“. Die Hütte war also an den Wochenenden immer belegt. Im Jahre 2002 konnten die Besucher am Pröller feststellen, dass die Walhalla-Hütte schon von der Straße bzw. dem Parkplatz (Ahornwies) aus zu sehen war. Grund hierfür war der Kahlschlag für eine Verbindungsstraße zur Baustelle für einen Abwasserkanal nahe der Hütte in der „Hasenabfahrt“. Durch die Schäden des Winters (Dachraumentlüftung, Schneefang und Dachrinne abgerissen, Wasserzisterne undicht) waren dringend wieder Arbeiten an der Hütte notwendig. Zudem gab es laufend „Verschönerungsarbeiten“.
    Mitte Oktober 2002 wurde ein neuer Ölofen im Aufenthaltsraum aufgestellt, der das Öl automatisch zünden konnte und eventuelle Fehlbedienungen verhindern sollte. An den Pfingsttagen des Jahres 2004 gab es wieder einen größeren Arbeitsdienst.

    anno 2004 - 50 Jahre Ski - Hütte

    Das 50-jährige Jubiläum der Ski - Hütte wurde 04.09.2004 gefeiert mit einer Seniorenfahrt und rund 150 Gästen, davon 103 Senioren, gefeiert.
    Für dieses Jubiläum wurde die Hütte innen und außen gestrichen. Um die Hütte wurden die Bäume ausgeschnitten, um eventuelle Beschädigungen an der Telefonleitung zu vermeiden. Auch der Zugangsweg zur Hütte wurde aufgeschottert.
    Im Jahre 2005 erfolgte die Erneuerung der Kellerschächte.
    Vom 04.06. bis 06.06.2006 gab es weitere Bauarbeiten und zwar wurde die Zisterne wieder mal abgedichtet, das Hauswasserwerk gereinigt, die Dachrinne neu justiert und befestigt sowie das Vordach mit einem Leimbinderbalken neu abgestützt.
    Weitere Arbeiten kamen im Jahre 2007 vom 16. - 19.Mai zur Durchführung: Die Außengeländer erneuert und gestrichen, Dach komplett gereinigt, Zisterne ausgepumpt und gereinigt, Weg und Vorplatz geschottert.

    Jürgen Haselbeck folgt auf Willi Zapf

    Bei der Delegiertenversammlung der SG Walhalla am 05.04.2008 wurde Jürgen Haselbeck als neuer Hüttenwart gewählt. Willi Zapf stellte sich nach seinem langjährigen Einsatz für die Ski-Hütte nicht mehr zur Wahl. Willi und Juliane Zapf hatten als Nachfolger von Robert und Rita Stock bemerkenswerte Arbeit geleistet und dafür viel Wertschätzung verdient.

    Jürgen Haselbeck, seine Frau Michaela und ihre Kinder Christine und Michael erlebten eine geglückte „Feuertaufe“ als Hüttenwartsfamilie bei der Seniorenfahrt am 06.09.2008.

    Unter der neuen Hüttenführung erfolgten natürlich wieder eine Menge baulicher Tätigkeiten in und um die Walhalla-Hütte; hier einige Beispiele: Renovierung der Küche (neue Arbeitsplatte, neue Spüle, neuer Untertischspeicher), Ausbesserung der Zisterne und der Außenanlagen, Betonierung der Schwelle der Eingangstüre, Anschaffung eines neuen Sofas, Einbau eines neuen Stützpfostens für den Balkon, Errichtung eines Gehäuses für die Abfalltonne, Erstellung einer neuen Sitzgruppe u.a.m.

    Das Quellen- bzw. Wasserproblem bereitete auch Jürgen Haselbeck so manch schlaflose Nacht. Nach aufwendigen aber dann erfolgreichen Tiefbau-Arbeiten im Jahre 2009 - mit unvorhersehbaren negativen Überraschungen für die Walhallerer - auf der nahegelegenen „Hasenabfahrt“, gab es wieder Wasser in der Ski-Hütte.

    Am 26. Mai 2010 kamen folgende neue Dinge auf der Hütte: Kühlschrank, Fenster im Obergeschoss, Kellerfenster, Zisternenring, Grill.

    Eigene „Walhalla-Quelle“ im Jahre 2010

    Hat sich Jürgen Haselbeck mal etwas vorgenommen, dann führt er das auch durch. Eine Quelle auf dem Grundstück der SG Walhalla-Ski-Hütte wollte Jürgen Haselbeck finden. Diesen Traum, den auch seine Vorgänger schon hatten, wollte er unbedingt verwirklichen. Die Quelle wurde tatsächlich gefunden und vom 21. bis 23.10. 2010 konnte - nach den notwendigen und auch umfangreichen Vorarbeiten - eine „Walhalla-Quelle“ gefasst und gebaut werden. Es ist Jürgen Haselbecks Verdienst, dass die SG Walhalla auf ihrem Grundstück bei der Walhalla-Ski-Hütte seit 23.Oktober 2010, 14:30 Uhr, eine eigene Quelle hat, die hoffentlich nie versiegen wird. Für diese Quelle musste 4 Meter tief gegraben werden. Dazu waren natürlich ein Bagger und viel stundenlange Handarbeit notwendig. Es musste ein Betonring gesetzt, eine Toneinfassung eingebracht, eine Kiesauffüllung und eine Tonabdeckung erfolgen. Außerdem musste eine Rohrleitung von rd. 30 Metern zur Hütte verlegt und eine Verbindung zur alten Hauszisterne hergestellt werden. Dann waren noch die Säuberung und das Auffüllen der großen Grube erforderlich. Jürgen Haselbeck und seinen Helfern hat diese Baumaßnahme viel Kraft und Nerven gekostet. Am Ende waren aber alle mit dem Ergebnis ihrer Arbeit sehr zufrieden.

    Spaßzentrum Walhalla-Hütte

    Die Walhalla-Ski-Hütte war natürlich nicht nur eine Unterkunft für Wanderer und Skifahrer oder eine Dauerarbeitsstelle für freiwillige Helfer. Fast alle Besucher der Hütte hatten auch ihren Spaß bei ihrem Aufenthalt am Pröller. Bei Hüttenabenden o.ä. wurde meistens kräftig gefeiert, manchmal rund um die Uhr (weil an Schlaf nicht zu denken war). Jeder Hüttengast (seit 1954 über 40.000 Besucher) hat eigene Erinnerungen an seine „Hütt‘nzeit“. Über diese Erinnerungen könnte man Bücher schreiben. Einige Vorkommnisse sollte man trotzdem aber besser nicht veröffentlichen. Manche Geschichte steht auch, zum Teil in Gedichtform und mit netten Zeichnungen versehen, in den Gästebüchern, die auf der Hütte sind.

    Mittlerweile besuchen bereits die Nachkommen der Mitglieder, die selbst als kleine Kinder auf der Hütte zu Gast waren, die Walhalla-Hütte.

    Mit dem Erwerb der Hirschvogel-Hütte wurde in den 1950er Jahren ein Domizil für mehrere Generationen des Vereins geschaffen. Dieses Domizil sollte deshalb auch in Zukunft - wie die Walhalla-Turnhalle oder andere Sportanlagen der SG Walhalla - als ein Stück Vereinsbesitz genutzt, aber auch pfleglich behandelt und erhalten werden, so dass weiterhin alle Gäste in der Hütte eine „g‘müatliche“ Zeit verbringen können.

    Eine große Bitte an alle Hüttenbesucher:
    Das Hüttenbuch sollte nicht als Malbuch für kleine Kinder benutzt werden!!!!!!

    Vielen Dank an Fritz Binder, der diese Hüttenchronik (Stand: Februar 2011) geschrieben hat.

    Erich Büchl
    -Vorstand-
    SG Walhalla e.V.
    Am Holzhof 1
    93059 Regensburg

    Tel.: 0941 84620

    mail@sg-walhalla.de
    SGW Vereinshütte
    Ahornwies 6
    94379 St. Englmar

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